Kultur | 28.01.2007

„Wieso? Weil es Spass macht“

Text von Dominik Lüdi
Eine Woche Filmfestival in Solothurn. Tink.ch war dabei und auf Stimmenfang. Statements von Festivalbesuchern und ihre Favoriten im Solothurner Filmdschungel.
Die Filmtage waren gut besucht. Fotos: www.solothurnerfilmtage.ch Frühes Anstehen vor dem Kino lohnte sich.

Theresa Kübli, 53, aus Solothurn:

Ich interessiere mich sehr für das Schweizer Filmschaffen und bin auch nicht zum ersten Mal an den Solothurner Filmtagen. Hier treffe ich jedes Jahr Leute, die ich sonst fast nie sehe. Auch das Ambiente gefällt mir. Solothurn ist anders während den Filmtagen. Es Lebt. Am besten gefallen hat mir der Dokumentarfilm „mittendrin“ von Salome Pitschen, weil ich mich mit dem Thema sehr gut identifizieren konnte. Die Solothurner Filmtage sind das Richtige für alle, die sich für Filme interessieren. Vielleicht ist bei Manchen eine gewisse Hemmschwelle da, weil sie fälschlicherweise denken, die Filmtage seien für sie zu exotisch oder zu intellektuell.  

Sandra Arnold, 35, aus Bern:

Die Solothurner Filmtage sind bei mir immer fix im Terminkalender eingeplant. Sie sind für mich auch eine gute Gelegenheit mit meiner Schwester – wir gehen jeweils zusammen – etwas zu unternehmen. Am besten gefallen hat mir „Lebenslänglich Liebe“ von Adrian Aeschbacher, weil er so ehrlich ist. Und auch die besondere Machart der Filme hat mir sehr gefallen. Die Solothurner Filmtage sind etwas für Jedermann und jede Frau und immer interessant und spannend. Wie immer hatte es auch dieses Jahr wieder Gutes und Schlechtes dabei.      

Cemal Arslan, 47, Mitarbeiter eines Komunalen Kinos, aus Villingen in Deutschland:  

Wieso ich an die Solothurner Filmtage komme? Weil es Spass macht! Ich bin seit 15 Jahren immer an die Filmtage gekommen und habe immer noch grossen Spass daran. Am besten gefallen hat mir der Film „Ein Lied für Argyris“ von Stefan Haupt. Er war wirklich gut gemacht und war für mich persönlich sehr aufwühlend. Das Kino an den Solothurner Filmtagen ist spezieller als normales Kino. Man muss sich schon für den Film interessieren, wenn man hierher kommt.

Jasmin Ziburg, 16, aus Solothurn:

Ich bin mit meiner Mutter und meiner Freundin an die Filmtage gekommen. Überhaupt bin ich zum ersten Mal an den Solothurner Filmtagen. Ich habe schon vier verschiedene Filme gesehen und würde alle weiterempfehlen, doch am besten gefallen hat mir „Breakout“ von Mike Eschmann. Die Geschichte der jungen Hauptdarsteller im Zürcher Agglo-Sumpf hat mich sehr beeindruckt. Ich komme nächstes Jahr wahrscheinlich wieder, denn es hat mir hier gut gefallen. Die Solothurner Filmtage sind auf jeden Fall etwas für Jung und Alt.