Sport | 15.01.2007

Das grösste Skirennen der Welt

Ski Challenge überzeugt mit enormer Realität und fesselt durch sein Suchtpotenzial. Auch in diesem Winter zieht das 3D-Spiel wieder tausende Skifans in seinen Bann. Der aufsteigende Trend scheint unaufhaltbar.
Auf gehts ins Rennvergnügen. Am Ende kommt es auf die Hundertstelsekunden an. Green Tube hat Ski Challenge entwickelt. Neuerdings kann der Ski auch selber gebaut werden. Wie im realen Skisport bereitet man sich zuerst im Starthäuschen vor... ...und startet dann ins Rennen.

Die jüngste Version des 3D-Spiels „Ski Challenge“ ist top aktuell. Das Game wartet dieses Jahr mit den Abfahrtsklassikern von Gröden, Bormio, Wengen, Kitzbühel und Are auf, wobei drei der fünf Rennen bereits absolviert sind.

Grosses Suchtpotenzial

Anwender von Ski Challenge können in der von Green Tube entwickelten Abfahrtsimulation gegen andere Skifans antreten. Für jede der fünf Rennstrecken wird ein Wochenende reserviert, an dem sich die „Abfahrtsprofis“ mit ihren Konkurrenten messen können. Gekämpft wird um Ruhm, Ehre und schöne Preise. Dieses Rennwochenende findet immer im gleichen Zeitrahmen statt wie die Abfahrten ihrer realen Pendants. Jeweils einige Wochen vor dem tatsächlichen Rennen wird die virtuelle Rennpiste zur Vorbereitung und Qualifikation bereitgestellt.

Das Spiel überzeugt mit enormer Realitätsnähe und beinhaltet grosses Suchtpotenzial. Hat man einmal angefangen zu fahren, ist es schwierig, davon los zu kommen. Denn: Könnte nicht gerade der nächste Versuch der Bestlauf sein?  

Noch mehr Realität und Spannung

In Ski Challenge 07 gibt es einige Veränderungen gegenüber der Vorjahresversion. Neben einer verbesserten Grafik, neuer Musik und erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten wurde zum ersten Mal auch die Strecke von Are virtuell nachgebaut. Die wohl grösste Umstellung für alle Benutzer von Ski Challenge liegt jedoch in der Skiwahl. Im Gegensatz zum letzten Winter kann ein eigener Ski zusammengestellt werden. Das erhöht die Spannung, weil man nie weiss, mit welchen Skiern die Konkurrenz unterwegs ist. Auch in diesem Winter ist der Schwierigkeitsfaktor des Wetters im Spiel integriert. Es gibt drei Wetterlagen, was dazu führen kann, dass es an einem Rennwochenende schneit oder die Piste vereist ist.

Bevor Ski Challenge zum ersten Mal erschien, hatten die Game-Entwickler von Green Tube schon zwei Jahre an diesem Projekt gearbeitet. Nun steht ihnen jeweils deutlich weniger Zeit zur Verfügung, um die neue Version von Winter zu Winter rechtzeitig parat zu haben. „Wir hatten heuer eine grosse Zahl vollkommen neu aufgebauter Module, aber auch einige, die wir wieder verwenden konnten. Das erleichtert die Arbeit“, sagt Präsident von Green Tube, Eberhard Dürrschmid. „Zudem haben wir bei Green Tube momentan vierzig Angestellte, die an Ski Challenge arbeiten. Früher waren dies deutlich weniger.“ 


Positive Zahlen

Ski Challenge ist bereits in der dritten Saison. Nach einem erfolgreichen Start in Österreich im Jahre 2005, schaffte das 3D-Spiel im vergangenen Winter auch in der Schweiz den Durchbruch. Laut Green Tube wurde Ski Challenge 2006 insgesamt zwei Millionen mal heruntergeladen und die rund 400’000 registrierten User fuhren 200 Millionen Rennen. Auch im aktuellen Winter rechnet Green Tube wieder mit einem enormen Anstieg der Downloads. Zehn Millionen sollen es bis Saisonende werden und bis zu einer Milliarde gefahrene Rennen werden in den nur 80 Tagen erwartet. Laut Dürrschmid erfüllen sich diese Erwartungen bis jetzt. Zudem sind mit Deutschland und Norwegen in diesem Winter zwei neue Nationen dazugekommen. „Die Grundidee war immer, Ski Challenge zu einem Massenevent zu machen. Das ist uns gelungen“, erklärt Dürrschmid.

Spielentwickler Green Tube arbeitet eng mit den Fernsehsendern ORF und SF zusammen. Die beiden TV-Stationen bieten das Spiel zum Download an und haben auch die Rennaufsicht.

Die Jungen machen das Rennen

Recherchiert man ein bisschen über die schnellsten Fahrer in der Schweiz, so fällt einem sofort auf, dass dies vor allem junge Personen sind, die noch die Schule besuchen. Auch die internationalen Ranglisten sind sehr interessant und zeigen klar: Die Österreicher fahren deutlich erfolgreicher als die Schweizer. So zum Beispiel in Gröden, wo sich der schnellste Schweizer mit dem 14. Rang begnügen musste. Die Deutschen und die Norweger sind noch weiter abgeschlagen.

Obwohl das Computerspiel in diesem Winter viel mehr Benutzer zählt als im Vorjahr, sind die Sieger des vergangenen Winters bisher auch in diesem Jahr wieder ganz an der Spitze der Ranglisten zu finden.        

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