Kultur | 25.12.2006

„Wir haben viel zu viele Ideen“

Text von Roberto Jordi
Tink.ch traf The Inspired Tackers in ihrem Proberaum. Obwohl noch grün hinter den Ohren, strotzen sie vor Selbstbewusstsein.

Wie sind die Inspired Tackers entstanden?

Hammer: Das ist eine lange Geschichte (lacht). Ich war mit Fäbu (Saxophonist) im Kantibus auf dem Weg zur Schule. Am Anfang kannten nur wir einander. Ich habe ihm von meiner Idee erzählt, dass ich eine Ska-Band gründen möchte. Er fand die Idee total gut. Danach fragten wir ein bisschen in der Kanti herum und verteilten sogar Flyers. Ja, und so haben wir uns gefunden.

Wolltet ihr von Anfang an eigene Songs schreiben?

Toyah: Ja, wir wollten keine Songs covern. Wir waren sehr motiviert eigene Songs zu schreiben, Songs, die noch niemand kannte. Momentan haben wir zu viele Songideen. Wir haben eine Kiste voll Songtexte.

Ihr habt doch am 31. April 2006 in Luterbach den Together-Contest gewonnen. Was war das für ein Gefühl?

Hammer: Das war unglaublich. Es war unser erster Auftritt überhaupt. Es hatte so viele Leute, die alle mitgemacht haben. Sie hatten Freude an unserer Musik. Das hat uns damals riesigen Spass gemacht.

Pidu: Ja, dieser Sieg hat uns noch viel mehr Motivation gegeben Musik zu machen.

Gab es noch mehr Highlights?

Toyah: Wir konnten einmal in Zürich spielen, in einem Klub. Das war natürlich auch toll, ein ausserkantonales Konzert zu geben. Der Barkeeper hatte ebenfalls Freude an unserer Musik. Und wir bekamen Gratisdrinks.

Ihr habt bis jetzt 13 fertige Songs. Das würde doch für eine CD reichen, oder nicht?

Hammer: Ja, das ist so. Wir bereiten uns jetzt auch vor. Anfang Februar 2007 beginnen wir mit den Aufnahmen.

Wann ist die CD fertig?

Hammer: Ende April. Das Abmischen und was sonst noch dazugehört wird etwa eineinhalb Monate dauern. Dementsprechend ist dann auch die Plattentaufe im April.

Werdet ihr auch nächstes Jahr wieder am Together teilnehmen?

Toyah: Nein, das sicher nicht. Dieser Contest ist ja für Nachwuchsbands. Schon dieses Jahr waren wir die Ältesten. Vielleicht treten wir bei der Aftershowparty auf. Mal sehen.

Was sind so eure Zukunftspläne? Was wünscht ihr euch?

Toyah: Da sind wir sehr zuversichtlich. Der grösste Traum ist, mal an einem grossen Festival spielen zu können. Zum Beispiel am Gurtenfestival.

Pidu: Genau so etwas. Ich möchte mit einem Tourbus durch ganz Europa fahren und immer wieder einige Konzerte geben. Einfacher gesagt: eine Europatournee. Berufsmusiker wäre mein absoluter Traum. Etienne (Schlagzeuger) und Toyah wären damit auf meiner Seite.

Hammer: Ich möchte einfach mit Musik nebenbei Geld verdienen.

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