Kultur | 18.12.2006

Mir wei eus gärn ha, d Kerzli brönne!

Text von Mischa Wyss
D Liebi isch die Macht, wo euch seu bringe, nid nur ar Wiehnacht, zum Lachen u Singe.

Reichet euch zum Friede d Hand

u gniesset ganz die schöni Stimmig.

Um’s Kerzelicht, so binenand,

luegt singend da keis Gsicht meh grimmig.  

S fiere zäme Jung u Aut,

s wird glacht, dä Tag schient vouer Wunder.

E wundersame Zämehaut.

S louft aues rund, u no chlei runder.  

Jede het am Andre Freud

u wet die Freud o Aune mache.

E gueti Tat hüt niemer reut,

u d Güezi si mit Liebi bache.  

Liebe, Lache, Singe Hüt –

u Morn wird da für mi drus fouge:

Dr Wunsch, es hätte geng au Lüt

es brönnends Kerzli häu vor Ouge.  

D Liebi isch die Macht,

wo di seu bringe,

nid nur ar Wiehnacht

zum Lachen u Singe.