Kultur | 27.11.2006

Festival der Künste

Text von Sandro La Marca
Bildende Kunst, Kurzfilm, Literatur, Fotografie und Tanz: Am dreitägigen Kunst- und Kulturfestival Salon des Arts werden in all diesen Kategorien künstlerische Beiträge entstehen. Die wichtigsten Infos zum Festival, das vom 1. bis 3. Dezember im ETH Zentrum in Zürich stattfindet, hier als Vorschau.
Ecken und Kanten: Das Thema des Salon des Arts 2005. Flyer zum Salon des Arts 2006. Surreal: Das Motto der letzjährigen Party.

Künstler aus dem In- und Ausland werden in den fünf Kategorien Bildende Kunst, Kurzfilm, Literatur, Fotografie und Tanz in einem 24-stündigen Wettbewerb ihr Bestes geben, um von der Jury bei der grossen Preisverleihung am Sonntag öffentlich prämiert zu werden. Für die Teilnehmenden in der Kategorie Kurzfilm ist die Frist zur Einreichung der Beiträge auf 48 Stunden festgesetzt. Kick-off ist am Freitag, punkt 12 Uhr. Dann wird das Thema des Wettbewerbs bekannt gegeben.  

Ausstellungen und Konzerte

Dieses Jahr werden wieder bis zu 1000 Besucher erwartet, die den Salon  des Arts besuchen kommen, um die Arbeiten der etwa 250 am Wettbewerb teilnehmenden Künstler zu bestaunen, aber auch, des vielfältigen Rahmenprogramms wegen. Es stehen unter anderem fotografische Ausstellungen des Engländers Jim Birt, und der beiden Schweizer Jean-Marie Michel und Fabian Unternährer auf dem Programm. In Sachen Performance darf man auf die Beiträge von Johnny Lloyd aus den USA und dem Russen Vadim Bauser gespannt sein. Tanzchoreographien werden vom Amerikaner Tim Collins und Malou Meyenhofer aus der Schweiz präsentiert. Für jene, die sich nicht mit Zuschauen und Zuhören begnügen wollen, stehen Tanz- und Theaterworkshops zur Auswahl. Teilweise werden diese von den auftretenden Künstlern selbst geleitet.  

Am Freitag- und Samstagabend wird sich der Salon in einen Konzert- und Partytempel verwandeln. Für die passende Musik wird DJ Skully aus Stuttgart und der Zürcher DJ Boogaloo sorgen. Pegasus, die aufstrebende junge Rockband aus Biel, wird den Leuten am Samstag einheizen.  

Junge Kunstschaffende vernetzen

Ziel des Festivals ist es, Leute aus den unterschiedlichsten künstlerischen Richtungen zusammen zu bringen, um Kunst und Kultur als solche zu feiern und zu fördern. Es soll den Künstlern, die übrigens auch ohne jegliche Ausbildung oder Vorkenntnisse auf diesem Gebiet teilnehmen können, die Möglichkeit bieten, zusammen zu finden, sich kennen zu lernen und vielleicht künftige Projekte gemeinsam zu planen oder zu diskutieren. Das Festival will sich gewissermassen als Plattform für eine vernetzte Gemeinschaft von jungen Kunstschaffenden einsetzen. Die Erlöse werden wie jedes Jahr für einen wohltätigen Zweck bestimmt sein und gehen an die SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte.  

Der Wettbewerb


Für den Wettbewerb einschreiben kann man sich auf der Homepage des Salon des Arts oder direkt vor Ort am Festival.

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