Kultur | 16.10.2006

Wildkatze und Schmusemietze

Text von Martin Sigrist
Drei Jahre nach Skins Solodebut "Fleshwounds" erschien Anfang diesen Jahres ihr Zweitling "Fake Chemical State". Selber bezeichnet sie ihr neues Werk als hell, lebendig, aufgeweckt und schmutzig. Ihre Musik erklingt heute extrovertierter und greift damit weit mehr nach draussen.
Skin ist zurück mit "Fake Chemical State". Fotos: tba

Die knapp 40-jährige – laut ihrem Eintrag auf myspace knapp 30-jährige – Skin aus England, die mit bürgerlichem Namen Deborah Anne Dyer heisst, erlebte schon einige Erfolg. Als Frontfrau verhalf sie der Band Skunk Anansie bis 1999 zu weltweitem Ansehen. Danach beschäftigte sie sich auf Solopfaden mit diversen Projekten. Unter anderem steuerte sie 2001 den Titelsong zu Tom Tykwers Film “Der Krieger und die Kaiserin” bei, bevor 2003 ihr erstes Album erschien. Nebenher läuft sie für die grossen Modehäuser als Modell über den Laufsteg. Als Solokünstlerin, die sich selbst als Kind Europas beschreibt, war Skin bereits als Support von Robbie Williams und Placebo und an diversen Festivals zu erleben.

Am 30. Oktober wird Skin im Zürcher X-tra zu sehen und vor allem zu hören sein. Wer die Frau bereits live erlebt hat, weiss dass diese Dame ganz besondere Abende verspricht. Skin beweist ein gewaltiges Mass an Energie weit jenseits des Üblichen. Gleichzeitig versteht sie es, gezielt mi ihren Liedern und ihren Texten intime Sensibilität zu beweisen, die schon so manche Seele zu Tränen rühren konnte. Diese Frau hat definitiv etwas zu sagen. Tink.ch wird ihr zuhören und aus Zürich berichten.

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