Gesellschaft | 30.10.2006

Einblick ins Schweizer Designschaffen

Die Ausstellung "Juriert - Prämiert" im Museum für Gestaltung Zürich gewährt Einblick in das aktuelle Schweizer Designschaffen in den Bereichen Grafik, Textil- und Modedesign, Fotografie, Industrial Design und Bühnenbild. Vom 28. Oktober 2006 - 11. Februar 2007 werden 33 Arbeiten des Eidgenössischen Designwettbewerbs gezeigt.
Edles Design: Projekt von Simone Stocker an der Ausstellung in Zürich.
Bild: Körner Union Das Plakat der Ausstellung: Gestaltet von Claudia Roethlisberger und Marie Lusa aus Zürich.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) präsentiert in Kooperation mit dem Museum für Gestaltung Zürich die Arbeiten der zur zweiten Runde des Eidgenössischen Wettbewerbs für Design 2006 geladenen Designerinnen und Designer.

18 Eingaben ausgezeichnet

Der Eidgenössische Wettbewerb für Design ist der wichtigste nationale Wettbewerb zur Förderung des jungen Schweizer Designs. Er umfasst drei Teile: den Wettbewerb selbst, der jährlich vom BAK ausgeschrieben wird, die Ausstellung mit den Preisträgerinnen und Preisträgern, die alternierend im mudac in Lausanne und im Museum für Gestaltung Zürich stattfindet, sowie die Publikation des BAK mit den preisgekrönten Arbeiten. Dieses Massnahmenpaket soll junge Designerinnen und Designer finanziell und fachlich unterstützen und ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Der Wettbewerb findet in zwei Runden statt. Dieses Jahr bewarben sich 231 Designerinnen und Designer mit Dossiers für die erste Runde des Wettbewerbs. 41 von ihnen wurden eingeladen, ihre Originalarbeit für die zweite Runde in Bern zu präsentieren. Dem Vorschlag der Jury folgend, zeichnete das BAK schliesslich 18 Eingaben aus.

Die Wahl des Preises

Die Preisträgerinnen oder Preisträger bestimmen die Form ihres Preises selber. Sie haben die Wahl zwischen einer Preissumme über 20’000 CHF, einem freien Atelier in London oder New York und einem Praktikumsplatz bei einer international bekannten Designfirma.

International besetzte Jury

Die Jury besteht aus den Mitgliedern der vom Bundesrat gewählten Eidgenössischen Designkommission sowie aus mehreren eingeladenen internationalen Experten. Die Mitglieder der Eidgenössischen Designkommission und die Experten begutachten die zum Wettbewerb eingereichten Dossiers und treffen eine Auswahl für die zweite Runde. In der zweiten Runde werden die Originalobjekte beurteilt und die Förderpreise für Design gesprochen. Die Jury vergleicht dabei die Arbeiten sowohl mit Arbeiten aus denselben Disziplinen, als auch interdisziplinär, mit Arbeiten aus anderen Bereichen.