Kultur | 20.08.2006

„Bei uns ist alles spontan“

My Name is George spielte am diesjährigen Wuhrplatz Festival erstmals in Langenthal. Sänger Albert und Gitarrist Philipp schweifen in die Vergangenheit zurück, wagen aber auch einen Blick in die nahe Zukunft.
Fotos: Thomas Hirsbrunner Die Bandmitglieder von My Name is George... ...wussten über ihre noch junge Karriere einiges zu erzählen. Albert und Philipp haben nicht nur nationale Ziele. Die Winterthurer geniessen den Augenblick und planen vieles spontan.

Tink: Ihr tretet das erste Mal in Langenthal auf. Was waren eure bisherigen Stationen in diesem Jahr und wo geht es noch hin?  

My Name is George: Wir spielen eigentlich jedes Wochenende in der Schweiz. Im Frühling waren wir eine Woche in England. Was nun noch kommt sind Auftritte in Deutschland und eventuell in Österreich.  

Wie kam es zum Ausflug nach England?  

Wir wurden für zwei Konzerte in Liverpool angefragt. Dann reisten wir noch nach Leeds und London, an ein Festival und Clubkonzerte.

My Name is George  stammt ursprünglich aus Winterthur. Wie lange spielt ihr schon in dieser Besetzung?  

Die Grundbesetzung der Band kommt aus Winterthur. In der momentanen Besetzung spielen wir seit gut einem Jahr. Die Band existiert aber bereits seit zweieinhalb Jahren.

Wie habt ihr damals zusammengefunden?  

Den Organist und Bassist kannten wir bereits aus der frühen Jugendzeit. In Wien hatten wir dann die Idee, eine Band zu gründen. So haben wir angefangen Leute zusammenzusuchen. Unser erster Auftritt war in Winterthur. Danach spielten wir bald einmal in der ganzen Schweiz und auch in Deutschland.  

Wie sieht es mit einer neuen CD aus? Ist etwas geplant?  

Wir haben zuerst zwei CDs und eine EP mit sechs Liedern herausgebracht. Diese waren relativ lang aktuell. Seit zwei Monaten ist nun die neue Platte draussen. Das Ding beinhaltet zwölf Songs und heisst «WOW!«  

Was sind eure grössten Erfolge? Momente, die geblieben sind?  

Da steht natürlich unsere England-Tournee im vergangenen Mai ganz oben. Super war auch unsere Plattentaufe vor eineinhalb Monaten. Es erschienen viele Leute und Medien, auch solche, die uns noch nicht kannten.  

Was würdet ihr gerne noch erreichen?  

Wir machen so weit wie wir kommen. Zuerst folgt eine Single im Winter, dann erscheint unsere Platte 2007 in Deutschland. Und so versuchen wir immer grösser zu werden. Angespornt werden wir entweder durch Neugierde oder Ehrgeiz.  

Ist eure Stilrichtung immer dieselbe geblieben oder flossen neue Ideen in die Musik mitein?  

Wir hatten nie eine konkrete Stilrichtung. Da wir uns in der Band bereits länger kannten, waren wir uns einig, Musik aus den 60ern und 70er Jahren zu zelebrieren. Wir konnten bei uns dann auch nur Bandmitglieder brauchen, die in der Gruppe harmonierten. Schlussendlich kam das heraus, was wir uns gedacht und erhofft haben. Wir machen das was kommt. Und wenn’s kommt, dann spontan. Wir planen nie im Voraus. 

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