Kultur | 16.07.2006

Gefragt und geblitzt

Text von Andrea Würsten
Tink.ch war am Sonntagnachmittag mit Linse und Stift auf der Tour. Wir wollten von den Festivalgängern direkt erfahren, was sie von den vier Tagen Musik und Sonne sowie den kühlen Nächten hielten.
Kein Festival ohne Fans. Fotos: Stefan Berner Jeannine (14) und Fabienne (17) aus der Region wünschen sich am Gurtenfestival 2007 mehr Ska und Reggae. Daniel (25) und Patrick (23) im Glück: Sie haben doch noch eine Schönheit gefunden. Stefanie (22), Anna (21) und Karin (21) konnten in der Sleeping-Zone tatsächlich schlafen. Zwei Helferinnen vom nächsten Festival: Carolina (17) und Julia (16)

Ebenfalls zum ersten Mal mit dabei waren Jeannine(14) und Fabienne (17) aus der näheren Umgebung von Bern. Ihnen haben am Sonntag besonders gut gefallen die sieben Berliner Jungs von Culcha Candela und die mexikanische Band Los De Abajo. Was wären denn ihre Favoriten für das Programm vom nächsten Jahr? Mehr Ska und Reggae. Die Chancen dafür stehen nicht allzu schlecht. Die Festivalleitung hat an der abschliessenden Pressekonferenz bereits laut darüber nachgedacht, für das ganz junge Publikum noch attraktiver zu werden.

  

Die beiden Luzerner Daniel (25) und Patrick (23) rechts im Bild waren am Sonntag erstmals am Gurtenfestival. Sie waren begeistert, wie so viele Menschen auf engem Raum so friedlich miteinander umgehen würden. Sie beklagten sich einzig darüber, dass sie nur hässlichen Menschen begegnet seien. Nun ja, nach dem gemeinsamen Foto mit Rahel, die sich nach anfänglichem Widerstand dann doch ablichten lies, werden sie wohl ihr vorschnelles Bild revidiert haben.

Dann liessen sich doch noch drei junge Leute finden, die auch ihr eigenes Zelt in der Sleeping-Zone aufgebaut hatten. Stefanie (22), Anna (21) und Karin (21) waren auch schon letztes Jahr unter den hüpfenden Musikfans. Zu begeistern vermochten sie Jamie Cullum, Culcha Candela und die Afterhour-Parties in der Bamboo Bar. Verbesserungspotential orteten sie bei grösseren Zeltinfrastrukturen für die DJs und bei einem tieferen Preisniveau für die Basisverpflegung.

  

Während vier Tagen zogen auch Carolina (17) und Juli (16) durch das Gelände. Sie würden sehr viele Leute kennen und so seien sie mal zu zweit, mal in der Clique unterwegs. Die Gymnasiastinnen können sich durchaus vorstellen, ein anderes Jahr auch mal als Helferinnen am Event mitzuwirken. Witzig fanden sie vor allem das Innenleben der Sleeping-Zone. An Schlafen sei dort nicht zu denken und das war auch gut so.

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