Kultur | 01.05.2006

Vergiftete Blutkonserven und Liebesbriefe

Am Donnerstag und Freitag, 4. und 5. Mai 2006, wird um 20 Uhr die 133. Folge der berühmten und beliebten Ärztesoap «Aabachklinik« ausgestrahlt.

Die 133. Folge der Soap ist ein Theaterstück, das von der Oberstufe Seon selbst erfunden, unter der Leitung von Manfred Stenz einstudiert und am Donnerstag (Première) und Freitag um 20.00 in der Hertimatt 2 in Seon aufgeführt wird. Die Aabachklinik ist ruhig und idyllisch gelegen, sie entspricht ganz der Vorstellung einer gediegenen Privatklinik. Doch die Idylle täuscht: Krankenwagenfahrer Werner Wernle (Stefan Bosse) findet, in seinem Krankenwagen versteckt, anonyme Liebesbriefe. Kann er das Rätsel lösen? Wie wird sich der neue Chefarzt, Doktor Hassan Yakin (Tolga Ates), einleben? Und kann der Fall mit den vergifteten Blutkonserven gelöst werden?    

Interview mit Stefan Bosse, 15, Tolga Ates, 16, Zamira Elshani, 15, und Nadja Fischer, 16:

Seit wann arbeitet ihr am Stück?

Das Theater (ein Freifach) begann nach den Sommerferien, am Stück konkret arbeiten wir seit Ende Oktober.

Wann begann das Stückeschreiben?

Nach den Herbstferien begannen wir mit dem Schreiben, seit Anfang Januar ist das ganze fertig und wir proben daran.

Woher habt ihr eure Ideen, wer hat das Stüch eigentlich geschrieben?

Am Anfang gab es verschiedene Meinungen; Liebesgeschichte, Komödie und eben die Klinik standen zur Auswahl. Wir arbeiteten unsere Figuren aus, aber das meiste hat Herr Stenz geschrieben.

Wie ist die Gruppe zusammengesetzt, wie ist das Arbeitsklima?

Die Spieler sind zwischen 14 und 16 Jahre alt und besuchen die letzten beiden Klassen der Sek oder Real oder die Berufswahlschule (BWS). Man merkt den Unterschied zwischen denjenigen, die letztes Jahr bereits bei «Romeo und Julia« mitgespielt haben und den Neulingen im Theater.