Kultur | 10.04.2006

Frozen Twilight

Eine Band, die nur aus zwei Personen besteht? Warum nicht? Julia und Fabian von «Frozen Twilight» beweisen, wie stark ein Duo sein kann. Julia, die Sängerin der Band, überzeugt mit ihrer kräftigen, aber doch gefühlsvollen Stimme und zeigt mit ihrem Alter von 16 Jahren schon einiges an Reife und Erfahrung.
Der kühle Proberaum wird durch interessante Songs erwärmt. Sein Instrument gibt er nich gerne aus der Hand; Fabian mit seiner Gitarre. Julia lässt beim Singen ihren Gefühlen freien Lauf.

Julia, die Sängerin der Band, überzeugt mit ihrer kräftigen aber doch gefühlsvollen Stimme und zeigt mit ihrem Alter von 16 Jahren schon einiges an Reife und Erfahrung. «Frozen Twilight» ist nämlich, genau wie für Fabian den Gitarristen, nicht die erste Band in der sie mitwirkt. Fabians Gitarrenspiel ergänzt sich hervorragend mit Julias Gesang. Er beherrscht sein Instrument und unterhält mit interessanten und abwechslungsreichen Riffs. Er lässt zu keinem Zeitpunk das Verlangen nach einem Schlagzeug aufkommen. Der Band ist klar, dass sie auch ohne Schlagzeug sehr gut zurecht kommen. Und das begreifen auch die Zuhörer schnell. Oder anders gesagt: «Frozen Twilight« benötigen genauso wenig ein Schlagzeug, wie die «White Stripes« einen Bassisten.

Ihr Musikstil mit Singer/Songwriter und alternative Rock Einflüssen kommt leicht melancholisch und tiefgehend daher. Die selbst geschriebenen Texte erzählen Geschichten, die von der Seele geschrieben sind. Sie beschreiben verschiedene Lebenssituationen der Bandmitglieder und sind somit sehr real und authentisch.

In ihrem von Natur umgebenen Bandraum in Meierskappel, lassen Julia und Fabian ihren Gefühlen freien lauf und harmonieren dabei auf allen Ebenen. Kein Wunder also, dass die beiden oft bis spät in die Nacht hinein proben und gar nicht mehr aufhören wollen neue Ideen auszutauschen. Obwohl der Bandraum, gerade in der kalten Jahreszeit, ziemlich kühl ist, wärmen Julia und Fabian die Atmosphäre gehörig auf. Den Zentralen Punkt in ihrem Proberaum stellt eine totemartige Backsteinformation dar, die mit einem samtenen Tuch überdeckt ist. Leider war es bisher aus transporttechnischen Gründen nicht möglich, ihren Glücksbringer an Konzerte mitzubringen. Was sich aber ändern könnte, da die Band erst zwei öffentliche Auftritte hatte. Im «Parterre« in Luzern konnten sie zum zweiten Mal ihr Talent vor Publikum unter Beweis stellen. Ihren ersten Auftritt hatten sie wenige Tage zuvor an einem Anlass der DMS in Zug.

Auf Tonträgern kann man die Musik von «Frozen Twilight« leider noch nicht bewundern, Aufnahmen sind aber bereits in Planung. Wer will kann die beiden nach absprache auch bei einer ihren Proben im Bandraum besuchen. An einem Mittwoch Abend im Mai hat man die Möglichkeit «Frozen Twilight« im Radioprojekt «UsZug« näher in einem Bandportrait kennen zu lernen. ( Frequenz 107.9) Nähere Infos zum Projekt «UsZug« und zum genauen Datum des Bandportraits, werden demnächst auf der Website zu finden sein. Wer die Möglichkeit hat «Frozen Twilight« einmal live zu bewundern, sollte diese auch unbedingt nutzen. Es lohnt sich.

Kontakt: frozentwilight@gmx.ch